Wieskirche "Zum gegeißelten Heiland"

Ansicht des Altars der Wies in Freising

Die Wieskirche "Zum gegeißelten Heiland" bei Freising liegt im Norden von Freising am Waldrand an der Bundesstraße 301 in Richtung Zolling.

Seit dem Jahr 1748 wurde in einer kleinen Holzkapelle ein Gemälde, das Abbild des gegeißelten Heilands der Wieskirche bei Steingaden verehrt. Eine schnell wachsende Wallfahrt entstand. 1764 erfolgte dann ein Neubau einer Kirche mit fünf Altären, die im 19. Jahrhundert nochmals erweitert wurde. Angebaut wurden ein Kuraten- und Mesnerhaus.

Die Besetzung der Wieskirche mit Wallfahrtspriestern sicherte die Kontinuität dieser Seelsorgestelle auch in der Zeit der Säkularisation. Einen wesentlichen Anteil, die Wieskirche den Freisingern und den Wallfahrern zu erhalten, hatten die Mönche des Augustinerordens, die seit 1903 über fünfzig Jahre die Wallfahrt betreuten.

Die Seelsorge an der Wieskirche wurde ab 1954 von Ruhestandspriestern übernommen und weitergeführt. Seit 1995 wirkt Prälat Dr. Walter Brugger als Ruhestandspriester in der Wieskirche.

Weitere Informationen:

  • Sigmund Benker, Die Wies bei Freising, Schnell, Kunstf. Nr. 530, 1992
  • P. Evodius Wallbrecht O.S. Aug./Dr. Walter Brugger/Dr. Sigmund Benker, Die Wieskirche bei Freising, Bode 1998

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